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Region: Piemont

GESCHICHTE
Zu den historisch wohlhabendsten Gebieten Italiens zählt das Piemont . Bereits die Römer tranken Wein aus dem Land "am Fuß des Berges". Diese Region ist von mittelalterlichen Schlössern geprägt

GEOGRAPHIE
Wie ein gigantisches Tal zwischen den Ausläufern der Alpen liegt die hügelige Landschaft in Richtung Süden und dem Apennin im Osten. Nur an Südwest und Osthängen wird Wein angebaut.

KLIMA
Durch das kühle Klima reifen die Trauben langsam und gewinnen dabei an Aroma.

BODEN
Kalkdurchsetzter Tuff vulkanischen Ursprungs.

WEINE
85 % Rotwein. Der BAROLO ist bekannt als bester Wein Italiens. BARBARESCO ist leichter, fruchtiger und reift schneller. Der BARBERA ist robust und leicht zum sofortigen Genuss. Noch leichter sind DOLCETTO und GRIGNOLINO. Unter der Bezeichnung FREISA findet man meist süße, perlende und helle Rotweine. Ein großer Exporterfolg ist der blumige, oft recht süße Schaumwein ASTI SPUMANTE. Trockene Weißweine stammen aus GAVI. Der VERMOUTH ist eine regionale Spezialität aus Turin. Insgesamt gibt es 41 DOC-Weine in Piemont. Die neue Sammelappellation DOC Piemonte wurde 1995 eingeführt, um die Vino-da-Tavola-Klassifikation zu ergänzen.

REBSORTEN
Nebbiolo die am häufigsten angebaute Rebsorte; aus ihr werden Barolo und Barbaresco hergestellt, außerdem (unter dem Namen Spanna) Gattinara im Norden Piemonts. Bei anderen Rotweinen wird oft der Name der Rebsorte in Verbindung mit einem geographischen Ursprung genannt, z.B. Barbera d'Alba, Dolcetto d'Asti .... Grignolino und Freisa werden ebenfalls hier angebaut. Gavi wird aus der Sorte Cortese hergestellt. Zwei neuere Sorten sind der Roero (rot)und der Arneis (weiß).

PRODUZENTEN
Ca. 70 000 kleine Weinhäuser mit kleinen Sortimenten.

REBFL/PROD
Ca. 62 000 ha, etwa 3 Mio. hl/ Jahr. Ca. 20 % sind DOC oder DOCG.

Galerie

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