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Region: Bordeaux

Geschichte
Die Stadt Bordeaux hat als Handelszentrum mit einem grossen Hafen und entsprechendem Kapital die Entwicklung der Weingüter und Châteux gefördert. Während des 19. Jh. konnte die Region ihren Ruf als bestes Anbaugebiet für Rot- und Weisswein erwerben. Erst nach dem Reblausbefall und dem zweiten Weltkrieg kann man von einer zweiten Blüte reden, mit grossen Jahrgängen von 1943 bis 1955. Die 60er und 70er Jahre waren Zeiten grossen Fortschritts, deren Früchte während der 80er Jahre geerntet wurden. Die 80er Jahre waren zusammen mit den 40er Jahren die bisher beste Periode dieses Jahrhunderts.

Geographie
Mit 150 km Länge und 70 km Breite ist Bordeaux eines der grössten Weinanbaugebiete Frankreichs. Die Flüsse Garonne und Dordogne, die in den Mündungstrichter der Gironde fliessen, haben Sand und Sediment von den Pyrinäen und dem Massiv Central angeschwmmt und damit perfekte Verhältnisse für den Weinbau geschaffen: magere Erde und ausgezeichnete Wasserdurchlässigkeit.

Klima
Dank des Golfstroms milder, regnerischer Winter sowie milder Frühling. Heisser Sommer und warmer, langer Herbst. Wald schützt gegen den Westwind vom Atlantik her und verringert die Niederschlagsmenge.

Weine
Médoc: Straffe, aber fruchtige Rotweine. St. Emilion und Pomerol: Fruchtige sanfte und volle Rotweine. Graves: Volle Rotweine und fruchtige, trockene Weissweine. Sauternes und Barsac: Goldene, volle und süsse Weissweine.

Rebsorten
Weisse: Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscat. Rote: Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec.

Produzenten
Ca. 20000 Erzeuger mit einer durchschnittlichen Rebfläche von ca. 4 ha, von denen viele an die grossen Caves Coopératives (Genossenschaften) angeschlossen sind. 4000 Schlösser produzieren ihre individuellen Weine.

Produktion
90.000 ha, mit 10-70 hl/ha ertrag. Produktion ca. 5 Mio. hl/Jahr, 50% Export, unter den höheren Qualitäten 70% Export.

Galerie

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